Die Himba

Die Himba bestehen auf ihrer traditionellen Lebensweise und haben wenig Bezug zur Moderne, vom unvermeidlichen Tourismus abgesehen. Auffälligste Merkmale sind nicht nur das rote Ganzkörper-Makeup der Frauen und deren Schmuck, an dem sich auch der soziale Status ablesen lässt, sondern auch die fehlenden unteren Schneidezähne. Diese werden mit beginnender Pubertät aus kosmetischen Gründen entfernt.

Obwohl es heute auch mobile Schulen für die Kinder der Himbas gibt, ist es für den Europäer erstaunlich zu sehen, wie sich Gesellschaften erhalten können, in der die Menschen nie den Schritt zur Arbeitsteilung vollzogen haben, der für die Bildung von dem, was wir heute unter Hochkulturen verstehen, notwendig wäre; dafür bräuchte es dann vielleicht noch die Veranstaltung „Himba suchen den Superstar“.

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