Monatsarchive: Januar 2013

Spaß mit Taylorpolynomen

Eine sehr faszinierende Methode in der Mathematik ist die Entwicklung von Taylorpolynomen. Damit kann man für Menschen schwierig zu berechnende Funktionen wie z.B. trigonometrische Funktionen oder Logarithmen mit einem Polynom annähern, das naturgemäß viel leichter zu berechnen ist. Das Verfahren ist recht einfach: Solange die Funktion reell und beliebig oft differenzierbar ist, können wir an […]

Sternzeichen und Ephemeridenberechnung

Manchmal werde ich ja von Leuten, die ich gerade erst kennen gelernt habe, nach meinem Sternzeichen befragt. Da ich mich nun so gar nicht für diesen astrologischen Mumpitz interessiere, stehe ich bei dieser Frage üblicherweise auf dem Schlauch. Mit meinem Geburtsdatum ermitteln diese neuen Bekannten ein Tierkreiszeichen und dichten mir diese oder jene Charaktereigenschaften an […]

Transparenter SSH-Proxy

Wenn man eine Handvoll Unix-Systeme zu administrieren hat, arbeitet man meist über einen Jumphost, wobei die nachgelagerten Rechner nur über diesen erreichbar sind. Das gibt zwar Sicherheit, erweist sich aber schnell als umständlich, wenn man oft einloggt oder Dateien auf die lokale Workstation kopiert. Dazu zwei Tricks, die ich mir aus dem Internet gesammelt habe: […]

Coole Dialoge aus dem Orbit

Als Astronaut ist man sicher irgendwann mit Star Trek infiziert worden. Schön, wenn man seinen alten Helden auf so nette Weise Tribut zollen kann: @WilliamShatner Yes, Standard Orbit, Captain. And we're detecting signs of life on the surface. — Chris Hadfield (@Cmdr_Hadfield) January 3, 2013

Pragmatischer Antisemitismus

Die Gemeinde Endingen ist in der Schweiz eine von zwei Ortschaften, in denen sich im 18. und 19. Jahrhundert Juden niederlassen durften. Es war sogar verboten, dass Juden und Christen unter einem Dach wohnen dürfen. Da das natürlich gesellschaftlich nicht immer machbar war, hatten die Bewohner eine Lösung gefunden: Zu den Häusern gibt es getrennte […]

Rahmchampignons

Eigentlich eine Standardbeilage sind Rahmchampignons. Ich war oft nicht mit den Resultaten aus Standardrezepten zufrieden, deshalb möchte ich das Vorgehen, das ich nach zahlreichen Versuchen ermittelt habe, etwas „interaktiver“ beschreiben. Es gibt also keine Mengen- oder Zeitangaben wie bei klassischen „Man-nehme“-Rezepten, sondern Beobachtungen und Handlungsanweisungen. Zunächst werden die Champignons in mindestens fingerbreite Stücke geschnitten, also […]